Allergien entstehen durch immunologische Unverträglichkeitsreaktion auf im Normalfall harmlose Stoffe wie Pollen, Tierhaare, Medikamente, Nahrungsmittel oder auch Inhaltsstoffe von Kosmetika.

Wie wir Ihnen bei Allergien helfen können?
Wann muss ich bei einem Hautausschlag zum Dermatologen?
Sie sollten einen Facharzt aufsuchen, wenn Sie wiederholt allergische Symptome wie zum Beispiel Juckreiz, Hautausschläge, nässende Stellen oder Tränenfluss bemerken.
Bei Verdacht auf bestimmte Auslöser:
Wenn die Beschwerden immer nach Kontakt mit bestimmten Stoffen wie auftreten (z.B. Pollen, bestimmte Lebensmittel, Medikamente, Kosmetika, Tierhaare).
Zur Abklärung und Therapie:
In einer Facharztpraxis für Dermatologie können wir die Ursachen durch Haut- und Bluttest finden und eine passende Therapie starten.
Treten Atembeschwerden, Kreislaufprobleme oder rasch zunehmende Schwellungen auf, handelt es sich um einen Notfall – hier ist sofortige medizinische Hilfe erforderlich.

Welche Allergien werden in unserer Praxis in Düsseldorf behandelt?
Mithilfe moderner Testverfahren wie Prick-, Epikutan- oder Bluttests identifizieren wir die verantwortlichen Allergene zuverlässig und entwickeln anschließend einen individuellen Behandlungsplan für Sie.
In unserer Praxis nutzen wir einen modernen, ELISA-basierten In-vitro-Multiplex-Allergietest, mit dem sowohl das Gesamt-IgE als auch zahlreiche spezifische IgE-Antikörper gleichzeitig bestimmt werden können. So lassen sich Reaktionen auf eine große Vielzahl von Allergenextrakten und molekularen Allergenen in nur einer Untersuchung erfassen. Diese differenzierte Diagnostik ermöglicht eine besonders genaue Einordnung Ihrer Allergie und eine individuell abgestimmte, evidenzbasierte Therapie.

Mit einer präzisen Diagnose und einer individuell abgestimmten Behandlung können wir allergische Beschwerden in der Regel deutlich lindern und die Lebensqualität unserer Patientinnen und Patienten nachhaltig verbessern.
Dr. med. Anna Maria Gerber
Häufige Fragen & Antworten
- Welche Allergien gibt es?
Kontaktallergie:
Eine Kontaktallergie (auch Kontaktekzem oder Kontaktdermatitis genannt) entsteht durch eine Überreaktion auf bestimmte Stoffe auf der Haut. Meist tritt eine Hautrötung gefolgt von einer Schwellung und Ekzemen auf, die mit Juckreiz einhergehen. Auslöser können verschiedene Allergene wie Metalle, Latex, Duftstoffe, Textilien, Arzneistoffe und vieles mehr sein.Lebensmittelallergie
Bestimmte Nahrungsmittel wie Nüsse, Milch oder Weizen können allergische Hautreaktionen auslösen. Folgen können Schwellungen, Ekzeme oder Magen-Darm-Beschwerden sein.
Inhalationsallergie:
Tierhaare, Hausstaubmilben oder Pollen führen oft zu Atemwegsbeschwerden, können aber auch allergische Hautreaktionen wie Juckreiz und Ausschläge auslösen. Viele Betroffene zeigen saisonale Verschlechterungen ihres Hautbilds.
Sonnenallergie
Eine Sonnenallergie, auch polymoprhe Lichtdermatose, ist keine Allergie im eigentlichen Sinne. Die Lichtdermatose zeigt sich meist durch juckende, rötliche Flecken, kleine Bläschen oder Quaddeln, die kurz nach intensiver UV-Strahlung auftreten. Betroffene reagieren besonders in den ersten Sonnentagen des Jahres empfindlich.
Neben den erwähnten Allergien gibt es noch weitere Auslöser wie Insektengifte, Schimmel und weitere Stoffe. In unserer Praxis in Düsseldorf untersuchen wir auch komplexe oder unklare Hautreaktionen, bei denen mehrere Faktoren eine Rolle spielen, mit modernen Testverfahren. So stellen wir sicher, dass auch weniger offensichtliche Auslöser erkannt und wirksam behandelt werden.
- Was hilft schnell bei einer allergischen Reaktion auf der Haut?
Bei einer allergischen Reaktion auf der Haut sollten Sie zunächst (wenn bekannt) den möglichen Auslöser meiden. Kühlen Sie die betroffene Stelle vorsichtig. Antihistaminika oder kortisonhaltige Salben können helfen, die Haut zu beruhigen. Eine Abklärung beim Hautarzt ist sinnvoll, wenn die Beschwerden stark sind oder wiederholt auftreten.
- Kann Stress einen Hautausschlag verstärken?
Ja, auch psychische Belastungen können Allergien und Hautausschläge verstärken oder sogar erst auslösen. Stresshormone schwächen die körpereigene Abwehr und können entzündungsfördernd wirken. Studien haben gezeigt, dass ein erhöhter Stress-Level mit häufigeren Allergie-Schüben einhergehen können.1
Sogar der Verlauf von chronischen Hauterkrankungen wie Akne, Rosazea, Neurodermitis oder Psoriasis (Schuppenflechte) kann maßgeblich von psychischen Faktoren beeinflusst werden.
- Welche Allergietests identifizieren zuverlässig die Ursachen meiner Hautallergie?
Zur Abklärung der Ursache einer Hautallergie stehen uns verschiedene diagnostische Verfahren zur Verfügung. Dazu gehören Pricktests, Epikutantests (Pflastertests) sowie Blutuntersuchungen auf spezifische IgE-Antikörper.
In unserer Praxis setzen wir einein ELISA-basierte In-vitro-Multiplex-Allergietest, der die gleichzeitige Messung von quantitativem Gesamt-IgE (tIgE) und spezifischem IgE (sIgE) gegen eine große Anzahl (ca. 300) von Allergenextrakten und molekularen Allergenen ermöglicht. Dieses System verbessert die Diagnosequalität und ermöglicht eine individualisierte und evidenzbasierte Therapie für jeden Patienten.
Je nach Art der Symptome wählen unsere Fachärzte die passenden Tests aus, um das auslösende Allergen zuverlässig zu identifizieren.
- Gibt es einen Unterschied zwischen einem Ekzem und einem Hautausschlag?
Ja, es gibt einen Unterschied zwischen Ekzem und Ausschlag. Ein Ausschlag beschreibt das sichtbare Hautbild unabhängig von der Ursache. Zum Beispiel jede Form von Rötung, Flecken, Knötchen, Schuppung oder Bläschen. Der Hautausschlag ist also keine Diagnose, sondern ein Symptom. Das Ekzem hingegen ist eine entzündliche Hauterkrankung, die meist mit Juckreiz, Rötung, Schuppung und manchmal nässenden Stellen einhergeht.
- Muss ich mit einem Ekzem zum Hautarzt?
Sie sollten eine Facharztpraxis für Dermatologie aufsuchen, wenn ein Ekzem immer wieder auftritt, länger anhält oder sich trotz Pflege nicht beruhigt. Auch wenn die Haut stark entzündet ist, schmerzt, nässt oder sich das Ekzem ausbreitet, empfiehlt sich eine fachärztliche Abklärung. Ein Dermatologe kann die genaue Ursache feststellen – etwa eine Allergie, Neurodermitis oder Kontaktreaktion – und eine zielgerichtete Therapie einleiten.
- Kann eine Allergie plötzlich auftreten, obwohl ich früher nie Probleme hatte?
Ja, Allergien sind dynamisch und können plötzlich im Erwachsenenalter auftreten und/oder sich verschlimmern, auch wenn Sie vorher nie Beschwerden hatten. Das Immunsystem reagiert im Laufe des Lebens nicht immer gleich. Infekte, Medikamente, hormonelle Veränderungen oder Stress können die Empfindlichkeit erhöhen. Auch Alterungsprozesse, Übergewicht und veränderte Umweltbedingungen beeinflussen die Immunantwort, sodass Allergien neu entstehen oder sich im Beschwerdebild verändern können.



