Unsere Diagnoseverfahren zählen zu den modernsten in der Dermatologie. Mit Hilfe hochauflösendern, KI-gestützter Bildgebung und Analyse, wie Ganzkörpermapping, Video-Auflichtmikroskopie, LC-OCT sowie der elektrischen Impedanzspektroskopie (EIS) können verdächtige Hautveränderungen präzise, nicht-invasiv und schmerzfrei beurteilt werden.
Hautkrebs und Tumor-OP

Hautkrebs – wie wir Ihnen helfen können
Ablauf einer Hautkrebs-Operation
2. Operation: Ambulante Entfernung des Tumors mit mikrografisch kontrollierter Chirurgie unter lokaler Betäubung.
3. Gewebeuntersuchung: Die mikrografisch kontrollierte Chirurgie ermöglicht in Kooperation mit dem Dermatohistopathologen die gesicherte, totale Entfernung von Tumorgewebe (in sano).
4. Lymphknoten: Bei bestimmten Tumorarten ggf. ergänzende Untersuchung der regionalen Lymphknoten.
5. Wundheilung: Kontrollierte Nachbehandlung zur optimalen Heilung und Minimierung von Narben.
6. Nachsorge: Regelmäßige dermatologische Kontrollen zur frühzeitigen Erkennung von Rezidiven oder Neubildungen.

Nachsorge nach der Hautkrebs OP
| Stadium | Jahr 1–3 | Jahr 4–5 | Jahr 6–10 |
|---|---|---|---|
| IA | alle 6 Monate | jährlich | jährlich |
| IB / IIB | alle 3 Monate | alle 6 Monate | alle 6-12 Monate |
| IIC / IV | alle 3 Monate | alle 3 Monate | alle 6 Monate |
Basalzellkarzinom:
Nach der Behandlung eines Basalzellkarzinoms wird in der Regel eine lebenslange jährliche Nachsorge empfohlen. In Fällen mit erhöhtem Risiko – etwa bei wiederholtem Auftreten an derselben Stelle oder bei unvollständiger Tumorentfernung – können engmaschigere Kontrollintervalle erforderlich sein.
Plattenepithelkarzinom (Stachelzellkarzinom):
Die Nachsorge richtet sich nach dem individuellen Risikoprofil. In den ersten zwei Jahren erfolgen die Kontrollen in der Regel alle drei bis sechs Monate, anschließend über weitere drei Jahre halbjährlich bis jährlich. Bei hohem Rückfallrisiko wird auch langfristig eine jährliche Nachsorge empfohlen.
Die operative Hautkrebs-Therapie erfolgt in unserer Praxis nach aktuellen medizinischen Leitlinien und mit höchstem funktionellen und ästhetischem Anspruch.
Prof. Dr. Peter Arne Gerber
Häufige Fragen & Antworten
- Wie wird schwarzer Hautkrebs diagnostiziert?
Die Diagnostik beginnt mit einer sorgfältigen klinischen Untersuchung der Haut (Dermatoskopie), bei der auffällige Pigmentmale stark vergrößert beurteilt werden. Ergänzend können moderne, nicht-invasive Verfahren wie die Impedanzspektroskopie (EIS) oder die LC-OCT (line-field confocal OCT) eingesetzt werden. Der besondere Vorteil dieser Verfahren liegt darin, dass sie schmerzfrei, ohne Hautverletzung und direkt in der Sprechstunde zusätzliche Informationen zur Zellstruktur liefern – dadurch lässt sich die Entscheidung zur operativen Entfernung gezielter und sicherer treffen. Besteht weiterhin ein Verdacht, erfolgt die operative Entfernung der Hautveränderung mit anschließender feingeweblicher Untersuchung, die die endgültige Diagnose sichert.
- Wann muss Hautkrebs operiert werden?
Eine Operation ist in der Regel erforderlich, wenn der Verdacht auf bösartigen Hautkrebs besteht oder ein bestätigter Tumor vollständig entfernt werden muss. Auch bestimmte Vorstufen und auffällige Pigmentmale werden vorsorglich operiert. Der Tumor wird vollständig entfernt, wobei ausreichend gesundes Gewebe zum Schutz vor einem Rückfall mit einbezogen wird.
- Gibt es Unterschiede in der Behandlung von weißem und schwarzem Hautkrebs?
Ja. Der weiße Hautkrebs, wie das Basalzellkarzinom, wächst meist langsam und wird in der Regel operativ geheilt. Weitere Optionen sind die Kryotherapie (Vereisen), Lasertherapie mit CO2 Laser, photodynamische Therapie (PDT) oder die topische Anwendung von Cremes.
Der schwarze Hautkrebs (malignes Melanom), ist aggressiver und wird primär ebenfalls operativ behandelt. Abhängig vom Stadium sind zusätzlich eine erweiterte Diagnostik, eine engmaschige Nachsorge sowie ggf. ergänzende medikamentöse oder systemische Therapien erforderlich.
- Wie lange dauert die Heilung nach einer Hautkrebsoperation?
Die erste Wundheilungsphase dauert in der Regel ein bis zwei Wochen, je nach Größe und Lokalisation des Eingriffs. Die endgültige Narbenreifung kann mehrere Monate in Anspruch nehmen. Regelmäßige Kontrolltermine, gezielte Narbenpflegeempfehlungen sowie bei Bedarf medizinische Maßnahmen zur Narbenoptimierung tragen entscheidend zu einer guten funktionellen und ästhetischen Heilung bei.
- Kann Hautkrebs nach der OP wiederkommen?
Ja, trotz vollständiger Entfernung besteht ein erhöhtes Risiko für Neuerkrankungen oder Rückfälle, insbesondere bei Patienten mit bereits behandeltem Hautkrebs. Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen sind deshalb besonders wichtig.
- Warum sind Sie in unserer Praxis bei der Hautkrebsbehandlung bestens aufgehoben?
In unserer Praxis profitieren Sie von der Expertise erfahrener Fachärztinnen und Fachärzte für Dermatologie mit besonderer Spezialisierung auf Dermato- und Tumorchirurgie. In Kombination mit modernster Diagnostik und gewebeschonenden OP-Verfahren ermöglichen wir eine frühzeitige, sichere und präzise Behandlung von Hautkrebs. Dazu gehören unter anderem nicht-invasive Diagnostikverfahren wie die Impedanzspektroskopie sowie hochaufgelöste Bildgebung mittels LC-OCT. Auch während der Operation setzen wir auf zeitgemäße KI-gestützte Schnittrandkontrollen, um Zweiteingriffe zu vermeiden und bestmögliche funktionelle sowie ästhetische Ergebnisse zu erzielen.



